über mich

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Leben mit Depressionen und sozialer Phobie und Leben im Wohnwagen als "Ausweg"

über mich:

 

Zitat:

Wissen bedeutet zu erkennen, daß du es weißt, und, wenn du etwas nicht weißt, zu erkennen, daß du es nicht weißt.

Konfuzius (ca. 551 v. Chr. – 479 v. Chr.) chinesischer Philosoph

 

Nun, wie ich in meinem Beitrag „tu es jeden Tag“ schon geschrieben hab, bin ich nicht so, wie andere es vielleicht vermuten wenn sie mich kennenlernen. Ich spiele gerne schöne heile Welt vor. Zumindest am Anfang und wirklich vertiefen möchte ich keine neuen Kontakte. Dies gehört ebenso zu meinen Problemen wie vieles andere auch. Aber ich bessere mich ;-)… ok, ich versuche es.

 

Das alles hat aber dazu geführt, dass ich seit dem 25.05.2013 auf der Suche nach mir selbst bin. Leider hab ich mich an diesem Tag verloren.

Andererseits, hatte ich mich denn jemals? Diese Frage stellt sich mir immer, wenn ich beginne über mich nachzudenken und etwas über mich herauszufinden. Ich fürchte, ich hatte mich nie wirklich kennengelernt. Ich war ein Konstrukt aus dem, wie andere mich haben wollten. Aus ihren Erwartungen, die sie an mich stellten UND/ODER die ich dachte, das sie sie an mich stellen. Wahrscheinlich waren meine gedachten Erwartungen noch zahlreicher als die tatsächlich gestellten.

 

Ich war nie zufrieden mit meinen erbrachten Leistungen und habe mich hinterher immer nur geärgert:

 

  • warum ging das nicht besser?
  • warum ging das nicht schneller?

 

So im nachhinein drüber nachgedacht, war das wohl nicht sehr befriedigend.

 

Dann war es also soweit. Der 25.05.2013 war da. Bisher selbständig in der IT Branche tätig, stand ich auf, ging ins Badezimmer, schaute in den Spiegel und wusste nicht, wer mich anblickt. Keine Ahnung wer der Mensch war/ist, der meine Hülle trägt.

 

Nun ist es mittlerweile 2018, ich habe viele Versuche unternommen und nun schon eine seit 4 Jahren andauernde Therapie hinter mir. Habe meine Wohnung bzw. mein Haus verlassen, wohne sehr minimalistisch in meinem Wohnwagen als Konfrontationstherapie und um der Natur näher zu sein. Nur… ich habe den Schritt nie bereut, aber leider habe ich mich nicht an die Menschen gewöhnen können. Ganz im Gegenteil!

Man kann es eben nicht erzwingen, das musste ich lernen.

 

Was ist der nächste Schritt? Ich suche Unabhängigkeit und Ruhe… finde ich sowas in Deutschland? Finde ich es woanders? Vielleicht? Aber um weg zu gehen, brauche ich die finanziellen Mittel.

 

Ich möchte anderen Menschen helfen, jedoch ohne dafür etwas zu verlangen. Ich kann das nicht. Wenn mir jemand was geben will ok, aber ich erwarte keine Gegenleistung für meine erbrachte Leistung. Schon gar nicht wenn mir jemand Geld gibt… Sachwerte (Lebensmittel) sind für mich wertvoller.

 

Wie sagt der Hawaiianer so schön:

Aloha = geben ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

 

Gut, von Sachwerten kann ich leider weder tanken oder eine Krankenkasse oder Versicherung zahlen um weiter ziehen zu können. Von evtl. Spenden könnte ich tanken und damit anderen Menschen helfen.

 

Ihr werdet euch fragen, wie will er anderen helfen, wenn er doch keinen Kontakt zu Menschen sucht?

 

Dazu folgendes:

  • Ich kann Kontakt haben, nur nicht immer und nicht für lange.
  • Wird mir die persönliche Beziehung zu eng, muss ich weiter ziehen können.

Ob ich das mache, ist eine andere Frage und kommt auch auf den Menschen an, der mir Gegenüber steht.

  • Es gibt schlechte Tage und weniger schlechte.